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Kosten für Schulbücher, die Schüler selbst kaufen müssen, sind als Härtefall‑Mehrbedarf durch das Jobcenter zu tragen. So entschied das Bundessozialgericht.

Zwar sind Schulbuchkosten grundsätzlich vom Regelbedarf umfasst, allerdings nur dann in der richtigen Höhe, wenn in dem betreffenden Bundesland Lernmittelfreiheit besteht. Der Regelbedarf wird nämlich durch eine bundesweite Einkommens- und Verbrauchsstichprobe ermittelt. Der Bedarf für Schulbücher ist deshalb nicht auf Schüler in Bundesländern übertragbar, in denen anders als in den meisten anderen keine Lernmittelfreiheit besteht.